Tourism Organisation of Tivat

Geschichte der Stadt

Geschichte der Stadt

Über die Herkunft des Namens Tivat gibt es drei verschiedene Meinungen. Im Rahmen der ersten Meinung wurde der Name Tivat aus dem Namen der illyrischen Königin Teuta ausgeleitet, die für eine Weile ihre Residenz in Risan hatte, und vielleicht hatte sie auch Landsitze in der Nähe von der heutigen Stadt Tivat.

Anderer Meinung nach, konnte der Stadtname von den Namen der christlichen Heiligen ausgeleitet werden, wie z.B. sanctus Theodorus, Theodosius, Theodotus, Theodulus oder mittelalterlich (XII Jahrh.) Theudo, Teodo.

Die dritte Meinung ist sehr kurz und ohne ausführliche Erklärungen. Dieser Meinung nach, stammt der Stadtname aus dem keltischen Wort “touto”, dessen Bedeutung „die Stadt“ ist.

In der Geschichte der Bucht von Kotor unterscheidet man klar die folgende Zeiträume: illyrische Zeit, römisch-byzantische Zeit, serbische Zeit, venezianisch-türkische Zeit und österreichische Zeit. Die Küsten der Bucht von Tivat wurden durch alle diesen Perioden gegangen, wovon viele archäeologische Funde, bestehende Denkmäler antiker Architektur, wie auch schriftliche historische Quellen zeugen.

Für die Illyrerzeit, die mit dem Untergang illyrischer Staat im Jahr 168-7 v.Chr beendet wurde, gibt es nur wenige archäologische Funde. Die Römerzeit ist viel reicher. In der älteren Literatur wurde es die Meinung angeführt, laut der im Bereich von Bobovište (heutige Kalardovo) eine alte Stadt gewesen war. Man dachte, dass sich auf diesem Platz auch alte Acruvium befunden hatte. Es gibt solche Meinungen auch heute, die nicht immer zu Bobovište gebunden werden, sondern auch zu anderen Lokalitäten in die nähere oder weitere Umgebung der Stadt Tivat.

Zeit der serbischen Herrschaft in Kotor beginnt am Ende des Jahres 1185. Von da an bis zum Jahr 1370 befand sich die Stadt Kotor mit ihrem Bezirk im Rahmen der serbischen mittelalterlichen Staat von Nemanjići. Im XIII Jahrhundert, in Prevlaka bei Tivat, hat Sankt Sava, bei der Gründung der serbische Kirche, den Sessel des Bishofs von Zeta gesetzt und da auf die Reste des Benediktinerklosters wurde ein Kloster gebaut, der dem Erzengel Michael gewidmet war.

Im Jahr 1420 hatte die Republik von Venedig den Kotor-Bezirk okkupiert, wie auch Halbinsel Luštica und Prevlaka.

Die Zeit von der Ankuft der Venezianer bis zum Ende des XIII Jahrhunderts ist durch häufige Konflikte zwischen Venezianer und Türken charakterisiert.